Mal eben schnell, kurz, zwischendurch: Wie ich gerade hocherfreut drüben bei Coast Is Clear lesen durfte, bietet die empfehlenswerte, tolle, großartige, geniale Instrumental-Band Explosions In The Sky ihr 2005er Album „The Rescue“ und ein paar weitere Songs zum kostenlosen Download an.
An dieser Stelle ein Danke nach Kiel für den Hinweis!

Download: http://www.explosionsinthesky.com/albums.html

Ansonsten gibbet nix großartig Neues von der Band zu berichten, außer daß sie halt von ihrer Dauertour heimgekehrt sind und sich nun ein bissken Ruhe gönnen und neue Songs schreiben.

Explosions In The Sky: Website | MySpace | Youtube

Calexico – Carried To Dust
VÖ: 05.09.08 (City Slang/Universal)

Giant Sand – Provisions
VÖ: 05.09.08 (Yep Rock/Cargo)

The Faint – Fasciinatiion
VÖ: 05.09.08 (Cooperative/Universal)

Five O’ Clock Heroes – Speak Your Language
VÖ: 12.09.08 (Glaze Records)

Led Zeppelin – The Definitive Collection
VÖ: 12.09.08 (Universal Records)

Metallica – Death Magnetic
VÖ: 12.09.08 (Interscope/Universal)

Okkervil River – The Stand Ins
VÖ: 12.09.08 (Jagjaguwar Records)

The Streets – Everything Is Borrowed
VÖ: 12.09.08 (Warner Bros.)

The Coral – The Singles Collection
VÖ: 15.09.08 (Deltasonic)

Kings Of Leon – Only By The Night
VÖ: 19.09.08 (RCA/SonyBMG)

Ben Folds – Way To Normal
VÖ: 29.09.08 (RCA/SonyBMG)

Mogwai – The Hawk Is Howling
VÖ: 29.09.08 (Wall of Sound)

What The Heck?!

29 Aug 2008

Hier in der Kommandozentrale des Blogs kann ich einsehen wie, wann, woher, warum und so jemand sich hier hin verirrt hat. Viele finden Ihren Weg über Suchmaschinen, so auch gestern ein User, der mit einer ziemlich verworrenen Suchanfrage hier gelandet ist:

„wie wird im herzen ein stand gelegt bild“

Aha! Mhm… is klar.

Achso, noch was: Bitte hört auf meinen Namen zu googeln! Das ist mir unheimlich…

Al & The Black Cats
Diesen (sogenannten) Sommer habe ich ein langes Wochenende in Berlin verbracht und an einem der Abende die mir bis dahin unbekannte Band im „Wild At Heart“ gesehen erlebt. Al & The Black Cats haben gerockt wie die Hölle und hätten die Hütte beinahe abgerissen, ein Konzert von denen kann ich nur wärmstens empfehlen! Achso, der Stil istPsychobilly mit Punkelementen und ein bisschen Country. MySpace | Youtube

International Superheroes Of Hardcore
Hinter diesem hübschen Namen verbirgt sich die Band New Found Glory, nur daß Gitarrist Chad Gilbert und Sänger Jordan Pundik die Rollen getauscht haben. Herausgekommen ist feiner Hardcore Punk, der nicht so ganz ernst gemeint sein kann wenn man sich mal die amüsanten Texte anhört… Das bisher einzige Album „Takin’ It Ova!“ ist im Paket mit der New Found Glory EP „Tip Of The Iceberg“ erschienen. MySpace | Youtube

Mon Frere
Hört sich an wie abgesetzte Tabletten, rostige Nägel und n kaputtes Megaphon in Vereinigung mit Punk, Pop, Electro und Wave. Ziemlich wild jedenfalls was die Band aus Amiland da gemacht hat. Anfang 2007 hat sie sich nämlich leider aufgelöst. Wer auf verstörtes, experimentelles Zeug steht, sollte sich Mon Frere dennoch mal reinfahren. MySpace | Youtube

Das Highlight im September ist sicherlich die Farewell-Tour der Stray Cats. Nach 30 Jahren sind die Götter des Rockabilly ein letztes Mal auf Tour durch Europa. Zwei Deutschlandtermine stehen noch aus: Am 1. September in Hamburg (noch Restkarten erhältlich) und am 2. September in Köln (bereits ausverkauft) . Danach noch in Belgien, Holland und Großbritannien, dann is Feierabend. Support sind Buzz Campbell & Hot Rod Lincoln.

Bei den Hellacopters stehen die Zeichen ebenfalls auf Abschied: 15.09 Hamburg, 16.09 Wiesbaden, 24.09 München, 25.09 Berlin und 27.09 Köln sind die letzten Termine in Deutschland bevor Andersson & Co die Segel streichen. Alle Termine findest du hier.

Außerdem: Billy Bragg, Blackmail, Boozed, Born From Pain, Coldplay, Conor Oberst, Demented Are Go, Donots, Heartbreak Engines, Helge Schneider, Iggy Pop & The Stooges, Killing Joke, M Walking On The Water, Monsters Of Liedermaching, Mr. Irish Bastard, Nada Surf, Oceansize, Pro-Pain, R.E.M., Spermbirds, The Bones, Turbostaat, We Are Scientists.

+++ Da war es nur noch einer +++

Bassist Chriss Ross und Drummer Myles Heskett haben aus nicht näher genannten Gründen Wolfmother verlassen. Sänger und Gitarrist Andrew Stockdale wird die vakanten Stellen allerdings neu besetzen und mit einem neuen Album die Geschichte weiterschreiben. / Quelle: wolfmother.com

+++ Singles und Raritäten +++

Die britische Band The Coral bringt Mitte September eine zwei CDs umfassende Single- und Raritätensammlung heraus. Die erste CD wird die bisherigen Auskopplungen und die neue Single „Being Somebody Else“ beinhalten. Die zweite ist gefüllt mit ein paar weiteren neuen Songs, Outtakes früherer Alben, Demoversionen und Liveaufnahmen, was für Fans der Band wohl besonders interessant sein dürfte. / Quelle: thecoral.co.uk

+++ Neues von Herrn Ragan +++

Chuck Ragan, Solobarde und Frontmann bei Hot Water Music, bringt im kommenden Herbst ebenfalls einen neuen Longplayer heraus. Dieser hört auf den Namen „The Revivial Tour“ und enthält einen Song namens „Wash My Feet In The Waves“, welchen man sich bereits auf Chucks MySpace-Seite anhören kann. / Quelle: myspace.com/chuckragan

+++ Erster Song vom neuen Album +++

Wie schon hinlänglich bekannt sein dürfte, erscheint im September Metallicas neue Platte „Death Magnetic„. Die Songs „The Day That Never Comes“ und „My Apocalypse“ kann man sich bereits auf der Metallica-Website anhören.

Levellers – Letters From The Underground
VÖ: August 2008 (On The Fiddle)

Wenn ein neues Album der Levellers erscheint ist das ja immer was ganz Besonderes für mich. Zum einen weil sie meine Liebe zur Musik geweckt haben und zum anderen weil sich mich seit inzwischen 14 Jahren begleiteten. Selbstverständlich, daß ich das neunte Studioalbum meiner Lieblingsband an dieser Stelle in aller Ausführlichkeit behandeln werde. Es sei gesagt, daß ich mich nach Kräften um echte Objektivität bemühen werde und falls mir das nicht gelingt, so möge man mir verzeihen.

Für alle die keinen Bock haben, den folgenden Roman zu lesen, lesen einfach nur den nächsten Absatz und wissen ebenfalls Bescheid.

Viele werden „Letters From The Underground“ als Rückkehr zu den Wurzel beschreiben, da die Geige wie in den ersten Jahren eine treibende und dominante Rolle einnimmt und die Texte wieder deutlich politischer Natur sind. Ich sehe das ein bisschen anders. Die Platte stellt einen Streifzug durch das eigene musikalische Schaffen der letzten zwanzig Jahre dar und ist gewürzt mit Elementen die bisher noch keinen Einzug ins Songwriting der Engländer gefunden haben. Ein Großteil der Songs sind lebhaft, schnell und bieten großes Tanz- und Mitsingpotential. Es ist kein Song dabei, den ich als schlecht bezeichnen würde. Im Gegenteil: Auf dem neuen Album ist einer der besten Songs zu finden, den die Levs wohl je geschrieben haben. Welcher das ist, könnt ihr weiter unten lesen… ^^

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Bad Religion – Stranger Than Fiction
VÖ: September 1994 (Atlantic Records)

Stranger Than Fiction“ wurde 1994 als erstes Album von Bad Religion auf einem Majorlabel (Sony/Atlantic Records) und stellt bis heute den grössten kommerziellen Erfolg der Band dar. Bekannte Musiker wie Tim Armstrong (Rancid), Jim Lindberg (Pennywise) und Wayne Kramer (MC5) sind als Gastmusiker vertreten und es ist bis 2001 die letzte Veröffentlichung mit Gitarrist Brett Gurewitz gewesen.

Mit „21st Century Digital Boy“ enthält das Album auch einen überarbeiteten Song aus früheren Zeiten, der zumindest während meiner Jugend in jeder vernünftigen Indiedisco (gibts die überhaupt noch?) rauf und runter gespielt wurde.

Das Rätsel um den grossen Erfolg ist eigentlich schnell gelöst… Die achte Platte der Band aus L.A. präsentiert echten Punkrock, jedoch ohne simpel und eintönig zu klingen und wartet mit intelligenten Gesellschaftkritiken auf, die teilweise lyrische Qualität erreichen. Diese Mischung stellt wohl Fans des Punkrocks zufrieden und zieht gleichzeitig Hörer aus weniger speziellen Musikrichtungen an.

Und natürlich weil auf „Stranger Than Fiction“ ein Knaller den Nächsten jagt. Es ist ganz einfach so, daß man sich am Ende eines Songs direkt auf den nächsten freut. Oder kann mir jemand einen Song nennen, der zu unrecht auf diesem Album geladet ist? Bad Religion zelebrieren ganz einfach Punkrock auf höchstem Niveau und schaffen es in jedem Song eine Spannung aufzubauen, die der Hörer nur abbauen kann, in dem er die Musik zelebriert, mit dem Zeigefinger die musikalischen Highlights in der Luft markiert, Texte mitsingt, auf dem Tisch trommelt und die Soli mit den Schneidezähnen auf der Unterlippe auf seiner Luftgitarre die imaginären Saiten anschlägt. Die Spannung der Songs, die Geschwindigkeit und Energie, die Symbiose von außergewöhnlichen Texten mit dem für Punkrock anspruchsvollem Songwriting machen.

Denn wer kann schon solchen Perlen wie „Incomplete“, „The Handshake“, „Infected“ und „Hooray For Me“ widerstehen? Die meisten Bands bringen Songs dieser Qualität vielleicht ein-, zweimal in ihrer Karriere zustande und Bad Religion, die Teufel, haben ein ganzes verdammtes 17 Songs umfassendes Album damit gefüllt. Diese 17 Songs hauen mit der Faust auf den Tisch, und danach ist Ruhe im Karton! Diese 17 Songs sind zu diesem Zeitpunkt die Essenz des Punkrocks. Diese 17 Songs bilden eindeutig einen Klassiker wie er im Buche steht…

Die sympathische Vorzeigeband aus unserer schönen Hauptstadt hat mal wieder ein klasse Video hingelegt. Ne Liveaufnahme von „Hey Du“ und dazu ein paar schöne Szenen aus nem Gerichtssaal mit den Beatsteaks auf der Anklagebank. Sehr gelungen jedenfalls und unterhaltsam, schon allein wegen des Berliner Dialekts.

Für Berliner Schnauze hier klicken!

Club: Underground, Köln
Mitreisende: Kai, Axel und Alex
Andere Menschen: um die 350 schätz ich ma
Eintritt: 15,60 Euro im VVK
Support: Nothing Gold Can Stay

Eine echte Chance, die man sich nicht entgehen lassen durfte. Für zumindest einen Gig in ihrer Heimatstadt Gainesville und sechs Terminen in Europa haben sich As Friends Rust nach ungefähr fünf Jahren Pause wieder vereinigt…

Nu denn, für unsere Begriffe waren wir überpünktlich am Ort des Geschehens und hatten sogar Zeit für zwei Kippchen und ne Krakauer vom Grillstand. Dazu dann ein leckeres Becks und perfekt war der Auftakt des Abends. Irgendwann tönten dann die ersten Riffs aus der Konzerthalle in den Biergarten und wir bequemten uns dem Support Nothing Gold Can Stay ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Die deutsche Band bot ein vernünftiges Hardcorebrett mit teilweise wirklich guten Passagen, denen immer mal wieder leider einfallslose Knüppelei folgte.

As Friends Rust füllten die Hütte dann bis fast unter Rand, ehrlich gesagt hatte ich weniger erwartet. Von der ersten Sekunde an ergoss sich die Energie der Band ins Publikum. Die Jungs waren heiss wie Frittenfett und lieferten eine grandiose Show, welches das Publikum textsicher und stagedivenderweise entsprechend honorierte. Irgendwann gabs dann noch ne Unterbrechung von ca. 15 Minuten, was sich aber eher wie ne Stunde anfühlte. DIe Gitarren gaben keinen Laut mehr von sich, was ja eher ein Nachteil auf solchen Konzerte ist. Der Technikmensch hatte den Fehler irgendwann gefunden, aber wahrscheinlich hat er mit dichtem Kopp n paar Regler auf 0 geschoben und hats nich gecheckt. :D Tjo, die zweite Hälfte des Konzert wurde dann mit „Coffee Black“ eingeläutet und wurde irgendwann mit „Ruffian“ geschlossen. Ne Zugabe gabs auch, aber nur ne kurze, Songs hab ich vergessen.

Insgesamt gibts nen Daumen, aber war bei dieser Band ja nich anders zu erwarten… Es wurden alle Hits gespielt, die Crowd ist ausgerastet und wir waren zufrieden.

As Friends Rust: MySpace | Youtube
Nothing Gold Can Stay:
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