Tourposter Murder By DeathClub: Gleis 22, Münster
Mitreisende: Axel, Kai, Alex, Matu, Sebo
Andere Menschen: 200 so ungefähr
Eintritt: 12 Eier
Support: Paper Tiger

Endlich mal wieder nach Münster. Die Autobahn Richtung Köln kann ich langsam nich mehr sehen. Der Gig startete im Gleis 22, dessen Aussprache dem bärtigen Frontmann Adam Turla ein paar Schwierigkeiten bereitete… „Gleis zwasig?!“.

Der Zwei-Mann-Support aus Holland namens Paper Tiger war eine sehr angenehme und folkige Untermalung zum standesgemäßen Bierchen und ausspähen des Merchandising, welches den Fans unter anderem ein hübsches Tourplakat (siehe rechts) feilbot. Das Ding wurde natürlich mitgenommen. Zwischen den beiden Bands wurden die Besucher übrigens fleissig mit den Murder City Devils beschallt. Man hätte kaum eine bessere Wahl treffen können.

Irgendwann zwischen 21.30 und 22.00 eroberten dann Murder By Death die kleine Bühne des Gleis 22. Die Band brauchte zwei, drei Songs um reinzukommen, zeigte sich dann aber recht gut aufgelegt und scherzte zwischen den Songs immer mal wieder herum. Ab und an hatte ich allerdings den Eindruck, die Jungs und das Mädel würden ein wenig überhastet durch ihre Songs zocken. Kam beim letzten Mal in Köln irgendwie besser rüber. Die Songauswahl hat jedoch keine fast Wünsche übriggelassen. Nur „Shiloa“ und „Fuego!“ habe ich vermisst. Ahso… und „Killbot 2000″, aber man kann ja nich alles haben. Als Entschädigung gab Adam Turla in der Zugabe ein feines Solostück zum besten. Und zwar eine wirklich gelungene Version von Nancy Sinatras „Bang Bang (My Baby Shot Me Down)“. Und das hat er sich laut eigener Aussage zum allerersten Mal vor Publikum getraut. Hut ab! 1+!

Jez muss ich aber noch n bissken meckern: So gerne ich kleine Clubs auch mag, aber das Gleis 22 ist eine beschissene suboptimale Location für Normalgewachsene wie mich. Bei einer Deckenhöhe von gefühlten 1,43 Metern war die Bühne ganze gefühlte 2  Zentimeter hoch. Gesehen habe ich nur den Kopf des Sängers. Oder des Bassisten. Manchmal. Also in meine Lieblingsliste für Konzertorte kommt das Gleis 22 nich. Obwohl der Rest sehr sympathisch wirkt.

Achso, Bassist Matt Armstrong brachte übrigens noch die korrekte Fassung „Gleis Zweiundzwanzig“ inklusive Standardamiakzent ins Mikrofon ^^

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