Frank TurnerDer Typ hier, Frank Turner, ist für mich die größte Entdeckung dieses Jahres. Alles fing an mit dem Levellerskonzert im letzten Monat, als meine Freundin mir nen Link schickte… „Hier hör mal rein, der supportet die Levellers in Eindhoven“. Fand ich sehr angenehm was da auf MySpace zu hören war, „also pünktlich zum Konzert anreisen“ dachte ich. Tjo… und dann… eine echte Offenbarung. Der Typ ist so echt wie nur irgendwas, während seiner Show hat man gemerkt wie sehr ihm die Musik am Herzen liegt und die Art und Weise wie er die Texte vortrug war beängstigend leidenschaftlich.

Also Herr Turner, Jahrgang 81, waschechter Engländer, hat zumindest mich voll und ganz überzeugt, daher kann ich Euch den Kerl einfach nicht vorenthalten. Wie man sich schon denken kann ist er Sänger/ Songwriter und zwar einer der Güteklasse A+. Seine Musik ist geprägt von vielfältigen Melodien, gefühlvollen Passagen und mitreissenden Gefühlsausbrüchen. In jedem Takt steckt ein grosses Herz und ein unstillbares Bedürfnis sich mitteilen zu müssen. Die Texte handeln von dem was wirklich wichtig ist: Vom Nichterwachsenwerdenwollen, vom Gestern, Heute und Morgen, von Freunden, Liebe, Musik, von besonderen Momenten und durchzechten Nächten. Einfach nur großartig.

Frank Turner - Love Ire & SongBisher existieren diverse Scheiben von Frank Turner. Ne Demo von 2005, 2 EPs „Campfire Punkrock“ und „The Real Damage“, 2 reguläre Alben „Sleep Is For The Week“ von 2007 und das dieses Jahr erschienene Ding „Love Ire And Song“. Ganz frisch am 1. Dezember erschienen ist „The First Three Years“, welches eine Zusammenfassung seines bisherigen Schaffens abseits der regulären Veröffentlichungen ist.

Zu meiner Begeisterung, die ich ja gerne nach außen trage wenn es Musik geht, möchte ich sagen, daß sie im Bezug zu Frank Turner doch was spezielles ist. Es gibt einen riesigen Haufen gute Musik, oben auf diesem Haufen findet sich viel sehr gutes Zeug, und ganz an der Spitze, da thront die handvoll Musik die einen zu Tränen rührt und ein warmes Gefühl in der Brust erzeugt, weil sie Seelen zu berühren vermag. Ohne Scheiss… Zu dieser Musik gehört die von Frank Turner.

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So früh am Morgen und der erste Gedanke meiner schwer arbeitenden Synapsen, *gähnt*, „Schreib doch was für den Rockthrone“. Na dann, so vor einem halben Jahr habe ich diese, man kann schon epische Band sagen, im Internet entdecken dürfen.

Dann mal zu den Fakten. Russian Circles kommen aus Chicago und bestehen aus drei Jungs. Bei dem erste Album „Enter“ aus dem Jahr 2006, sowie das neue Album „Station“, spürt man die ganze Kraft an Atmosphäre und Intensität. Zum Kennenlernen würde ich euch den Song „Death Rides A Horse“ vorschlagen. Hört mal rein und bringt etwas Ausdauer mit,  da einem die komplexen Songstrukturen und die verschiedenen Facetten erst nach einer Weile ins Kleinhirn hämmern.

Erwähnenswert ist wohl die Tatsache, dass die Band ganz auf Gesang verzichtet. Russian Circles erschaffen unglaubliche Atmosphären sind unausschöpflich variantenreich. Man würde Sie wohl in die Post- Metal Schublade einsortieren. Viele haben den Film „300″ von euch gesehen… Tja, der Soundtrack kam sogar auch von den Jungs. So, dann hoffe ich mal das ich euch diese Band etwas näher bringen konnte. Auf bald! *winkt*

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Artikel von Gastautor Christian

Vielleicht nich mehr sooo der Geheimtipp, aber dennoch…

Das mexikanische Pärchen durfte ich dieses Jahr auf dem Hurricane kennenlernen. Nicht persönlich, aber zum Glück musikalisch. Die beiden kommen jeweils mit einer Akkustikgitarre aus und was die da rausholen ist mindestens Weltklasse. Denn Rodrigo Y Gabriela zupfen auf den Dingern nicht nur rum, sondern nutzen sie auch als Percussion.  Da geht jedem Musikliebhaber das Herz auf. Garantiert! Kein Wunder, der Sound ist so feurig wie nur irgendwas. Schnell, rhytmisch und voller Leben.

2001 haben die beiden Mexikaner ihr erstes Album „Foc“ in Eigenregie veröffentlicht, welches bereits 2003 als re-Foc mit Plattenvertrag auf den Markt kam. 2004 gabs ein Livealbum und 2006 dann das gefeierte und aktuelle Album „Rodrigo Y Gabriela“. Rodrigo spielt übrigens die Leadgitarre und Gabriela übernimmt den Rhytmuspart.

Da die beiden früher zusammen in einer Trashmetalband zockten, verwundert es auch nicht, daß sie unter anderem auch „Orion“ von Metallica gecovert haben. Auch „Stairway To Heaven“ haben sie im Programm, als Anfixer empfehle ich aber „Tamacun„.

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Municipal Waste
Wie man schon auf dem hübschen Foto sehen kann, haben die Typen dezent einen an der Murmel. So hört sich auch die Mucke an, irgendwo zwischen Trashmetal, Crossover und 80er-Oldschool-NY-Hardcore pendelnd. Municipal Waste knüppeln dem geneigten Hörer mit maximal 2,5 Minuten-Songs das Hirn aus der Hirse. Viel Spaß damit! MySpace | Youtube

Hexxers
Auf ihrer MySpace seite steht: „Klingt wie: Your flesh in my stomach!“ Und tatsächlich hört es sich so an, denn die Hexxers machen dreckigen Surfpunk aus der Garage mit Urwaldattitüde. Es gibt wohl wenig Gitarrenmucke zu der sich besser feiern lässt. Hexxers hatte ich hier übrigens bereits, mit einem Kannibalen-Knetmännchen-Video zu einem ihrer Songs. MySpace | Youtube

Shark Quest
Für Fans von Bands wie Mogwai und Explosions In The Sky ist diese Band genau das richtige. Ruhig, spharisch, erzählend, instrumental. Leider ist die letzte Veröffentlichung von 2004 und es ist auch nicht rauszufinden, ob die Band nur pausiert oder sioch aufgelöst hat. Allerdings haben Shark Quest bisher 3 Longplayer rausgebracht und die sind wirklich sehr, sehr fein! MySpace | Youtube

Für Freunde und Verwandte des Rockabilly, sowie andere Musikliebhaber, ist das Webradio TokyoNinjaRadioStation genau das Richtige. Von Morgens bis Abends dudelt hier allerschönster Rockabilly und alles was sich so darumherum bewegt… also Surf, Psychobilly, n bissi 60s Garage, Blues und Swing.

Man braucht nur n Winamp oder iTunes und diese Adresse: http://www.tokyo-ninja.com/radio/

Al & The Black Cats
Diesen (sogenannten) Sommer habe ich ein langes Wochenende in Berlin verbracht und an einem der Abende die mir bis dahin unbekannte Band im „Wild At Heart“ gesehen erlebt. Al & The Black Cats haben gerockt wie die Hölle und hätten die Hütte beinahe abgerissen, ein Konzert von denen kann ich nur wärmstens empfehlen! Achso, der Stil istPsychobilly mit Punkelementen und ein bisschen Country. MySpace | Youtube

International Superheroes Of Hardcore
Hinter diesem hübschen Namen verbirgt sich die Band New Found Glory, nur daß Gitarrist Chad Gilbert und Sänger Jordan Pundik die Rollen getauscht haben. Herausgekommen ist feiner Hardcore Punk, der nicht so ganz ernst gemeint sein kann wenn man sich mal die amüsanten Texte anhört… Das bisher einzige Album „Takin’ It Ova!“ ist im Paket mit der New Found Glory EP „Tip Of The Iceberg“ erschienen. MySpace | Youtube

Mon Frere
Hört sich an wie abgesetzte Tabletten, rostige Nägel und n kaputtes Megaphon in Vereinigung mit Punk, Pop, Electro und Wave. Ziemlich wild jedenfalls was die Band aus Amiland da gemacht hat. Anfang 2007 hat sie sich nämlich leider aufgelöst. Wer auf verstörtes, experimentelles Zeug steht, sollte sich Mon Frere dennoch mal reinfahren. MySpace | Youtube

Viele werdens schon kennen, aber einige vielleicht noch nicht: Fabchannel.

Fabchannel ist das inzwischen weltweit grösste Archiv von Konzertmitschnitten, welche zum grössten Teil aus den Amsterdamer Kulurzentren „Melkweg“ und „Paradiso“ stammen. Über 700 komplette Konzerte, die sich über Genres von Metal über Pop bis Hiphop erstrecken, kann man hier sehen. Ursprünglich sollte es eine Plattform sein, auf der sich unbekannte Künstler der Niederlande präsentieren können, aber inzwischen sind dort auch Konzertmitschnitte von Bands wie den Black Keys, Kula Shaker, Bloc Party und sogar Body Count (!) zu finden.

Fabchannel: Website | MySpace

Zero MentalityEinfach genreübergreifend. Zero Mentality wissen was die Gesamte, ich sage es mal platt, Rockszene seit langem an musikalischen Einflüssen braucht. Die fünf Jungs aus dem Pott schauen über den Tellerrand und kochen ein sehr vorzügliches, eigenes Süppchen. Zero Mentality setzen sich aus (Ex-)Musikern der Bands Drift, Death Or Glory und Black Friday 29 zusammen.

Nach „In Fear Of Forever“ und „Invite Your Soul“ hofft jedes Herzchen, ob nun Metal, Hardcore oder Punk zugehörig, nach mehr. Zero Mentality schreien mit atemberaubender Energie die menschlichen Emotionen wie Hass, Liebe, Wut und Hoffnung aus dem Leib. Man kommt sich vor, wie bei eine prall gefüllte Bonbontüte und nicht weis bei welchem Drop man anfangen soll. Mal brachial auf die Fresse, dann wieder mit voller Emotion. Eine Band die was zu sagen hat und Ihre Texte mit Ihrer Musik unterstreicht. Der Pott hat was zu bieten!!!

Zero Mentality: Website | MySpace | Youtube

Artikel von Gastautor Christian

Hier mal keine Band, kein Album und kein Konzert. Sondern: Soma.fm!

Soma.fm ist ein Internetradio, welches von der Unterstützung seiner Hörer lebt, somit werbefrei bleibt und abseits vom jeglichem Mainstream sein Programm gestalten kann. Die Macher aus San Francisco liefern dem geneigten Hörer insgesamt 11 Channels direkt in den Gehörgang. Diese tragen klangvolle Namen wie „Groove Salad“, „Beat Blender“, „Boot Liquer“ oder, wie meine Favouriten, „Secret Agent“ und „Illinois Street Lounge“.

Ich empfehle jedem mehr als dringenst dort reinzuhören, sofern er nicht unter einem allzu starren Musikgeschmack leidet. Es findet sich dort eine wirklich interessante Mischung an Musikstilen.

SomaFm: Website | Wikipedia